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Workshop zum Thema „Nachhaltige Nutzung und Schutz von ackerbaulich genutztem Boden“ fand erfolgreich statt

Das Deutsch-Mongolische Kooperationsprojekt „Nachhaltige Landwirtschaft“ organisierte in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Leichtindustrie, der Universität für Landwirtschaft und der Zentralasiatischen Bodenkundlichen Gesellschaft am 29.11.2017 in Ulaanbaatar einen Workshop unter dem Thema „Nachhaltige Nutzung und Schutz von ackerbaulich genutztem Boden“.

Am Workshop nahmen mehr als 150 Personen teil, die vor allem aus wissenschaftlichen Einrichtungen wie der Universität für Landwirtschaft, dem Institut für Pflanzenbau und Agrarwissenschaften in Darkhan, dem Institut für Pflanzenschutz, dem Institut für Geografie und Geoökologie der Mongolischen Akademie der Wissenschaften und dem Institut für chemische Technologie kamen, aber auch aus der staatlichen Verwaltung, so u. a. dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Leichtindustrie (MELL), dem Umweltministerium und den landwirtschaftlichen Verwaltungen aus 8 Provinzen. Aus dem Bereich Bodeninspektion waren Vertreter der General Agency for Specialized Investigation (GASI) sowie Vertreter verschiedener landwirtschaftlicher Bodenlabors beteiligt.

Der Abteilungsleiter für staatliche Verwaltung und Management des MELL, Herr Enkhbat, eröffnete die Veranstaltung. In seiner Ansprache betonte der Abteilungsleiter: „Böden sind von grundlegender Bedeutung für die landwirtschaftliche Entwicklung, und deshalb ist der Schutz des Bodens die wichtigste Aufgabe eines jeden Landwirts.“ Ehemalige mongolische Spitzenagronomen, wie Prof. Dr. A. Badarchin und Prof. Dr. B. Dorj, waren ebenfalls als Redner eingeladen.

Als internationalen Redner des Workshops hatten wir Herrn Prof. Bjarne W. Strobel, Leiter des Lehrstuhls für Umweltchemie und Physik an der Universität Kopenhagen, eingeladen. Prof. Bjarne W. Strobel hielt einen Vortrag über Bodenkontamination im Ackerboden. Die anwesenden mongolischen Professoren und Wissenschaftler stellten in ihren Vorträgen ihre Arbeitsgruppen vor und gaben eine vertiefende Einführung in die jeweiligen Fachthemen. Die Darstellungen wurden durchweg mit großem Interesse verfolgt und es entwickelten sich lebhafte Diskussionen.

Auch im Ergebnis der verschiedenen Gespräche während des Workshops wurde immer wieder die Notwendigkeit unterstrichen, dass die Abteilung für Implementierung und Koordinierung der Ackerbaupolitik des MELL größere Anstrengungen im Bereich der nachhaltigen Nutzung von ackerbaulich genutztem Bodenunternehmen sollte. Dafür wäre eine umfassende Aktivitätsplanung, kontinuierliche Umsetzung und regelmäßige Evaluierung der Planung angebracht. Eine enge Kooperation mit dem Deutsch-Mongolischen Kooperationsprojekt „Nachhaltige Landwirtschaft“ wurde dabei als äußerst hilfreich angesehen.

Erfreulich war auch, dass über die Veranstaltung in den verschiedenen nationalen Medien berichtet wurde.

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