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Klimaanpassung im Ackerbau

Der Klimawandel stellt die Landwirtschaft in der Mongolei vor große Herausforderungen. Die primären Klimafolgen wie stetig steigende Jahresdurchschnittstemperaturen, veränderte Niederschlagsregime und die Häufung verschiedener Extremwetterereignisse verursachen beispielsweise erhebliche Ertragseinbrüche im Pflanzenbau. Zudem führen sekundäre Klimafolgen, wie vermehrter Befall von Kulturpflanzen durch wärmeliebende Schädlinge und Krankheiten, zu höheren Anbau- und Produktionsrisiken.
Die mongolische Regierung hat sich in nationalen Strategien vor allem die Anpassung an die bereits eingetretenen negativen Effekte des Klimawandels zum Ziel gesetzt. Die Handlungsmöglichkeiten der Regierung und der Landwirte sind jedoch durch einen Mangel an verlässlichen Informationsgrundlagen und nötigem Know-how hinsichtlich der Anwendung von Technologien zur Anpassung an den Klimawandel begrenzt.

Das Teilprojekt „Agrarfachlicher Dialog zur Anpassung des mongolischen Ackerbaus an den Klimawandel“ wird im Rahmen des DMKNL als zusätzliche Komponente durchgeführt und setzt an den beschriebenen Problemstellungen an. Es werden Aktivitäten zur Bewertung der Einflüsse des Klimawandels auf den mongolischen Ackerbau sowie Möglichkeiten der Anpassung an sich ändernde Anbaubedingungen umgesetzt.

 

Durch Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch zwischen mongolischen und deutschen Fachkräften und Agrarberatern wird so im mongolischen Agrarsektor ein Beitrag zu einem verstärkten Bewusstsein für einen klimafreundlichen und insbesondere an die Herausforderungen des Klimawandels angepassten Ackerbau geleistet. Das Vorhaben zielt auf Wissens- und Kompetenzaufbau in Agrarpolitik, -forschung und -beratung, wird aber auch greifbare Outputs in Form von einer Studie, Politikempfehlungen sowie multimedialem Informations- und Schulungsmaterial für Multiplikatoren liefern.