Projektzielsetzung

Weizenfläche

Um die Partnerschaft zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Mongolei im Agrarsektor zu stärken, wurde im November 2012 zwischen dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und dem Ministerium für Landwirtschaft und Industrie der Mongolei die Zusammenarbeit zur Durchführung des „Deutsch-Mongolischen Kooperationsprojektes Nachhaltige Landwirtschaft“ (DMKNL) vereinbart.
Die erste Phase des Kooperationsprojekts von April 2013 bis März 2016 hatte zum Ziel, innovative und standortangepasste Produktionsverfahren in der Mongolei zu fördern. Im Herbst 2015 beschlossen die beiden Ministerien, eine Anschlussphase mit einer Projektlaufzeit von April 2016 bis Dezember 2018 durchzuführen.
Die Zielsetzung der zweiten Projektphase des DMKNL wurde neu definiert, wobei die Intensivierung des agrarfachlichen Dialogs zwischen Deutschland und der Mongolei im Vordergrund steht. Das Vorhaben leistet somit einen Beitrag, die Regierung der Mongolei beim Erreichen der Entwicklungsziele, die in der staatlichen Regulierungspolitik für Ernährung und Landwirtschaft formuliert wurden, zu unterstützen, unter besonderer Berücksichtigung von ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeitskriterien.


Schwerpunktthemen, die für die Anschlussphase als prioritär identifiziert wurden, sind:

  • Förderung des Sorten- und Saatgutwesens
  • Entwicklung von Lösungsansätzen zur Minimierung von klimabedingten Risiken im Ackerbau
  • Reduzierung fortschreitender Bodendegradierung.


Das DMKNL ermöglicht den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer auf agrarpolitischer, wissenschaftlicher und unternehmerischer Ebene. Darüber hinaus werden Beratungsleistungen, Schulungen und analytische Studien vom Projekt nachfrageorientiert zu aktuellen agrarfachlichen Themen angeboten.

Die Zielgruppen des Kooperationsvorhabens sind in erster Linie:

  • Mitarbeiter des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Leichtindustrie der Mongolei (MELL)
  • Landwirte, die von verbesserten Rahmenbedingungen profitieren
  • Multiplikatoren aus der Politik, der Agrarwissenschaft und der Agrarwirtschaft.

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