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Konferenz „Nachhaltiger Ackerbau“ fand erfolgreich statt

Das DMKNL organisierte gemeinsam mit dem MELL am 11.12.2018 eine Konferenz zum Thema „Nachhaltiger Ackerbau“ in Ulaanbaatar. Der fachliche und inhaltliche Schwerpunkt der Konferenz lag diesmal auf dem Gebiet „Feldfutterbau“. Der Feldfutterbau ist in der Mongolei nach der Wende fast vollständig zum Erliegen gekommen. Mit dem Aufkommen semi-intensiver Tierhaltungsformen sowohl in der Fleischrindermast als auch in der Milchviehhaltung entwickelt sich jedoch eine gewisse Nachfrage. Eiweißfuttermittel werden vermehrt durch Geflügelhaltungsbetriebe nachgefragt. Die Diversifizierung der ackerbaulichen Produktion ist ein vorrangiges Anliegen des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Leichtindustrie. Der Anbau von Feldfutterpflanzen bietet einerseits vielfältige Vorteile für die Ackerbaubetriebe wie z. B.erweiterte Fruchtfolge, Förderung der Bodenfruchtbarkeit, Erosionsschutz, breitere Aufstellung der pflanzlichen Produktion/Erzeugung der Betriebe, evtl. Erschließung neuer Märkte und sichert andererseits die Versorgung mit Winterfutter für die Tierhalter.

An der Konferenz nahmen mehr als 110 Personen teil. Die Teilnehmer waren vor allem Landwirte, Betriebsleiter, Berater sowie Mitarbeiter der landwirtschaftlichen Verwaltungen und Vertreter aus wissenschaftlichen Einrichtungen, NGO‘s, Verbänden und Genossenschaften. Als internationalen Experte hatten wir diesmal Herrn Alfons Göbel eingeladen. Herr Göbel verfügt über Erfahrungen aus bereits mehr als 25 Jahren auf dem Gebiet Grünlandwirtschaft und Feldfutterbau. Herr Göbel hielt einen Vortrag über die in der Mongolei möglichen Feldfutterbauvarianten sowie über die erfolgreiche Gründlandnachsaat.

In Impulsvorträgen wurden die Ergebnisse verschiedener Forschungsarbeiten und Studien zu den Themen wie Verbesserungsmöglichkeiten der Futtermittelversorgung, Arten und Sorten der Futterpflanzen, traditionelle und erweiterte Fruchtfolge in der Druschfruchtproduktion, Fruchtbarkeit von Ackerboden, Wege zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit etc. durch mongolische Professoren und Wissenschaftler vorgestellt. Die Vorträge und Präsentationen wurden durchweg mit großem Interesse verfolgt, und es entwickelten sich lebhafte Diskussionen.

Erfreulich war auch, dass über die Konferenz in den verschiedenen nationalen Medien berichtet wurde.

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