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Aktuelle Ernteprognose 2018

In diesem Jahr wurden in der Mongolei insgesamt 497.200 ha landwirtschaftliche Nutzfläche mit verschiedenen ackerbaulichen Kulturen bestellt. Den größten Flächenanteil hat der Anbau von Sommerweizen und anderen Getreidearten (367.300 ha), gefolgt von Ölfrüchten (69.800 ha), Futterpflanzen (38.800 ha), Kartoffeln (13.000 ha) und Gemüse (8.300 ha). Nach den erheblichen Dürreverlusten in 2017 war die Vegetationsperiode auch in diesem Jahr durch Wetterextreme gekennzeichnet, welche die Landwirte vor erhebliche ackerbauliche Herausforderungen stellten. Eine anhaltende Trockenheit, insbesondere in den für das Pflanzenwachstum wichtigen Monaten Mai, Juni und Juli führte in zahlreichen Anbauregionen zu einer schwachen Entwicklung der Pflanzen.

Die zahlreichen und zum Teil sehr kräftigen Niederschläge Ende Juli und im August konnten diese Wachstumsdepression nurteilweise ausgleichen. Veränderungen in der Niederschlagshöhe und auch Niederschlagsverteilung werden häufig als Folge des Klimawandels gewertet. Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen deuten daraufhin, dass die in der Regel negativen Auswirkungen des Klimawandels in der Mongolei bereits deutlich zu beobachten sind.

Prognose von folgenden Erntemengen aus: 450.300 t Getreide, davon 425.800 t Sommerweizen, 151.000 t Kartoffeln, 95.100 t Gemüse, 30.100 t Ölfrüchte und 86.300 t Futterpflanzen. Wobei der der Selbstversorgungsgrad bei Sommerweizen und Kartoffeln nach Aussage des Ministeriums zu100 % gedeckt wäre. Die Getreideernte wird, trockene Witterung vorausgesetzt, in Kürze beginnen. Kartoffeln und Gemüse werden bereits geerntet, wodurch das Angebot an Frischgemüse in Ulan Bator deutlich gestiegen ist.

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