Publikationen / Studien

Analyse der Wirtschaftlichkeit von Pflanzenzüchtung und Saatgutvermehrung

"Wirtschaftlichkeit von Pflanzenzüchtung und Saatgutvermehrung"

Das DMKNL unterstützt die mongolische Regierung bei der Annährung der Gesetzgebung zum Sorten- und Saatgutwesen an internationale Standards und beim Aufbau einer markwirtschaftlich orientierten Saatgutwirtschaft. Die Beratungsarbeit umfasst auch Bereitstellung von Informationen und Analysen, um eine wissensbasierte Politikgestaltung zu ermöglichen. Die vorliegende Studie dient als Entscheidungshilfe für staatliche und private Investitionen in Pflanzenzüchtung und Saatgutvermehrung. Die wesentlichen Teile der Studie sind Schätzung der Züchtungskosten einer neuen Weizen- bzw. Kartoffelsorte sowie die Kosten-Nutzen-Analyse eines modellhaften Saatgutvermehrungsbetriebes. Darüber hinaus wurden die Gleichgewichtspreise und Preiselastizitäten für Weizensaatgut und Brotweizen ermittelt. Die quantitative Analyse wird durch eine qualitative Auseinandersetzung mit den Schwachstellen und kritischen Kostenfaktoren in den aktuellen Verfahren der Pflanzenzüchtung und Saatgutvermehrung ergänzt.

Analyse der Wertschöpfungsketten von Weizen, Raps und Kartoffel

"Analyse der Wertschöpfungsketten von Weizen, Raps und Kartoffel"

Ineffiziente Absatzstrukturen für pflanzliche Erzeugnisse schränken die Wirtschaftlichkeit des Ackerbaus stark ein, und verursachen hohe Preise für den Verbraucher. Der Verbraucherpreis liegt bis zu 200% über dem Erzeugerpreis, während die Gewinnspanne für die Landwirte selten 30% überschreitet. Aufgrund mangelnder Lagerkapazität und dringender Rückzahlungspflicht für ihre Kredite verkaufen die Landwirte ihre Erzeugnisse direkt nach der Ernte, und haben dabei kaum Einfluss auf die Preise. Bei der Vermarktung vieler Kulturen verdienen Zwischenhändler und Verarbeiter, die im Gegensatz zu Landwirten über ausreichende Liquidität und Lagerkapazität verfügen, das Doppelte oder Dreifache wie die Landwirte. Im Rahmen seiner agrarfachlichen Beratungsleistungen zum Schwerpunktthema Risikomanagement im Ackerbau beauftragte das DMKNL die vorliegende Studie über Wertschöpfungsketten von Weizen, Kartoffel und Raps, die hinsichtlich ihrer Anbauflächen zu den dominierenden Kulturarten im mongolischen Ackerbau zählen. Die Studie quantifiziert die einzelnen Wertschöpfungsketten dieser Kulturen, identifiziert Schwachstellen und leitet daraus Empfehlungen zur Optimierung der Wertschöpfungsketten, mit dem Ziel, den Erzeugeranteil der Bruttowertschöpfung zu erhöhen und die Spanne zwischen Erzeuger- und Verbraucherpreisen zu kürzen.

Traditionelle und erweiterte Fruchtfolge in der Druschfruchtproduktion

"Traditionelle und erweiterte Fruchtfolge in der Druschfruchtproduktion"

Das DMKNL hat bereits in der ersten Projektphase die nachhaltige Bodenbearbeitung in der Mongolei im Rahmen von Workshops, Schulungsmaßnahmen und praktischen Felddemonstrationen thematisiert. Das Projekt stellt in der aktuellen Durchführungsphase dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Leichtindustrie, Projektpartnern aus der Agrarforschung und Agrarunternehmen weiterhin Informationen über standortangepasste Bodenbearbeitungsverfahren sowie Maßnahmen zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit und Reduzierung der Erosionsanfälligkeit bereit.
Das Projekt  hat in Zusammenarbeit mit der MULS eine Studie über traditionelle und erweiterte Fruchtfolgesysteme in der Mongolei erarbeitet. Die vorliegende Studie verdeutlicht, dass die Einbindung von Gründüngung und Feldfutterpflanzen – insbesondere Leguminosen - in die vorherrschende sehr einseitige Weizenfruchtfolge nicht nur den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit fördert, sondern auch dazu beitragen kann, neue Produktionszweige für Ackerbaubetriebe zu generieren.

Studie zur Analyse und Bewertung des Futtermittelmarkts in der Mongolei

"Studie zur Analyse und Bewertung des Futtermittelmarkts in der Mongolei"

Die Bereitstellung von Studien und Analysen zu agrarpolitisch relevanten Themen ist eines der Hauptaufgabenfelder des DMKNL. Eine Marktstudie über das Angebot und die Nachfrage an Futtermitteln für die (semi-) intensive Tierhaltungin der Mongolei liefert nicht nur Informationen für Akteure aus dem SubsektorTierproduktion,sondern auch für Fachkräfte und Entscheidungsträger aus dem Subsektor Ackerbau. Die mongolischen Landwirte sind grundsätzlich an einer Erweiterung der Getreide- / Weizenfruchtfolge interessiert, argumentierenaber immer wieder, dass es für Feldfutterpflanzen bzw. Leguminosen keine Abnehmer gibt. Die Diversifizierung der ackerbaulichen Produktion ist zudem ein vorrangiges Anliegen des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Leichtindustrie. Die vorliegende Studie kommt zu dem Schluß, dass der Futtermittelbedarf sowohl beim Rauhfutter (z.B. Heu / Silage) als auch beim Kraftfutter (z. B. Futterkonzentrate / Eiweißfuttermittel) das derzeitige Angebot in der Mongolei deutlich übersteigt.

„Marktstudie zum Dünge- und Pflanzenschutzmitteleinsatz in der Mongolei“

„Marktstudie zum Dünge- und Pflanzenschutzmitteleinsatz in der Mongolei“

Der Anbau von Getreide- und Ölfrüchten in der Mongolei erfolgt in der Regel mit sehr geringem Input an Betriebsmitteln. In zahlreichen Gesprächen mit landwirtschaftlichen Betrieben sowie Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Beratung ergaben sich unterschiedliche Sichtweisen darüber, welches die Gründe für den geringen Einsatz von Betriebsmitteln (Dünger/Pflanzenschutz) sind. So wurden z. B. ökonomische Gründe und Aspekte der Risikoabwägung genannt, aber auch die (Nicht-) Verfügbarkeit der Produkte, Unkenntnisse der Landwirte über den Nährstoffgehalt der Böden etc. Aus dem Grund führte das DMKNL  eine Markt-Studie durch, welche die Angebots- und Nachfrageseite des Dünge- und Pflanzenschutzmitteleinsatzes in der Mongolei beschreibt und analysiert. Die  Markt-Studie erstreckt sich auf Recherche vorhandener Daten/Statistiken und Befragung von Importeuren, Händlern, Produzenten sowie Vertretern staatlicher Einrichtungen in der Mongolei.

(Hier steht die Marktsudie zum Download zur Verfügung)

„Beschreibung und Bewertung des mongolischen Agrarsektors unter besonderer Berücksichtigung der Schwerpunktthemen des DMKNL“

Beschreibung und Bewertung des mongolischen Agrarsektors unter besonderer Berücksichtigung der Schwerpunktthemen des DMKNL“

Die Anschlussphase des deutsch-mongolischen Kooperationsprojektes „Nachhaltige Landwirtschaft“ (2016-2018) ist als agrarfachlicher Dialog zur Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft in der Mongolei konzipiert. Im Kern des Vorhabens steht agrarfachliche Beratung zur Anpassung der gesetzlichen und institutionellen Rahmenbedingungen an den Nachhaltigkeitsbedarf des Agrarsektors. Die Beratungsarbeit wird durch Bereitstellung von Informationen und Analysen sowie durch Maßnahmen zu einem breitangelegten Wissenstransfer begleitet. Im Rahmen des Projekts wurde eine Studie zur „Beschreibung und Bewertung des mongolischen Agrarsektors unter besonderer Berücksichtigung der Schwerpunktthemen des DMKNL“ erarbeitet, die nun als Download zur Verfügung steht.

(Die Vollversion des Berichts ist hier abrufbar)